Klaus Holitzkas Gemälde der 70er Jahre dokumentieren wie kein anderer Teil
seines Werkes die Zeit, in der sie entstanden sind. Inmitten des politischen
Aufruhrs, der Drogenkultur und der gesellschaftlichen Umwälzungen der 60er
und 70er Jahre, spiegeln seine Bilder den politischen Protest und das wachsende
Bewusstsein über die Zerstörung unseres Planeten wider, erzählen von psychedelischen
Erfahrungen und der Suche nach einer neuen Weltsicht. Wie viele seiner
Generation begann Klaus Holitzka sich in den folgenden Jahren mit östlichen
Philosophien und Religionen zu beschäftigen. Buddhismus, Taoismus und schließlich
Zen beeinflussten sein Leben und seine ArbeitFasziniert von der Technik
der alten Meister studierte er ihre Lasurtechnik und malte Bilder, die
westliches und östliches Gedankengut, ihre unterschiedliche Stilrichtungen
und gemeinsamen Symbole verbindet.
Durch seine Verbindungen zur Musikbranche begann Klaus Holitzka Konzertplakate zu gestalten und die Gemälde jener Zeit als Kunstdrucke heraus zu geben. Auf den großen Tourneen der damaligen Stars wie Pink Floyd, Queen, Rolling Stones etc. gehörten diese Bilder zum festen Bestandteil und fanden von dort aus tausendfach den Weg an europäische Wände.